Helmuts Musik      
           
           
       

 

   

 

     

 

   

 

   

 

   

 

   

 

     

 

   

 

   

 

   

 

   

 

     

 

   
   

zu den Texten

 
   
   
   
Blue Sheep  
Proloque  
Freedom  
Bridal Veil  
Never Felt So Much  
I Want To Hold You  
What Have I Done  
Broken China  
Torn  
Edith  
Table Turning  
Broken China (Reprise)  
Don't Be Afraid In The Dark  
Final Theme  
           
    CD:Blue Sheep (2010)      
           
   

Nachdem die CD "Prison & Sanctuary" fertig war, über 100 mal kopiert wurde und unters Volk gebracht worden war, beschloss ich im Frühjahr 2008 mit einer neuen CD zu beginnen. Da ich ja noch Material für 4 - 5 CDs habe, das noch nicht aufgenommen wurde, stand die geplante Trackliste innerhalb von 3 Minuten. Ich wollte diese CD "klavierbetont" gestalten. Einzig bei dem Eröffnungstitel war ich mir anfangs unsicher.  Traditionsgemäß wollte ich wieder mit einer langsamen Instrumentalnummer beginnen und so kramte ich in meinen Archiven und erinnerte mich an die Nummer "Blue Sheep", die ich sicher an die 20 Jahre nicht mehr gespielt hatte. Als ich mich dann zum Klavier setzte und die Nummer nach der langen Zeit wieder spielte, hatte ich plötzlich die Eingebung, diese Nummer mit Walgesang zu unterlegen. Auf einmal bekam der Titel "Blue Sheep" eine eigene Bedeutung. Der Titel "Blue Sheep" war nicht meine Idee. Seinerzeit, als ich diese Nummer komponierte, spielte ich sie einer Freundin vor und als sie mich fragte wie die Nummer heißt, musste ich ihr gestehen, dass die Nummer noch keinen Namen hatte und ich auch keine rechte Idee für einen Titel hatte. Ich hatte bei diesem Stück immer das Ziehen der Wolken am Himmel vor Augen, aber mir fiel einfach kein Titel ein. Als ich das Lied nochmals vorspielte, meinte sie kurz, für sie wäre das klar. Das Lied heißt "Blue Sheep". Nachdem ich keine bessere Idee hatte, erhielt das Stück fortan den Arbeitstitel "Blue Sheep".  

Ich dachte mir, die großen Blauwale sind eigentlich auch nichts anderes als Schafe auf einer Weide, die den Ozean nach Plankton abgrasen. In der Folge beschäftigte ich mich intensiv mit  Walgesängen. Wale besitzen durch Ihre Gesänge die Möglichkeit auf hunderte Kilometer mit ihren Artgenossen zu kommunizieren, ähnlich wie wir über das Internet mit Menschen kommunizieren können, von denen uns ein Ozean trennt. Und so hatte ich die Assoziation, dass wir auf irgend eine Art auch nichts anderes sind als "blaue Schafe".

Die Aufnahme für diese CD begannen 2008. Schon von Beginn an hatte ich technische Probleme. Meine externe Soundkarte funktionierte nur mehr sporadisch und mein Cubase arbeitete nicht mehr einwandfrei. Außerdem ging mit dem "Casting der Wale" viel Zeit drauf. Nach monatelanger Arbeit war ich aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden. In der Zwischenzeit hatte ich eine Menge neue Inspirationen und Ideen für neue Lieder, sodass sich die ursprünglich gedachte Trackliste fortlaufend veränderte. Das ist auch gut so. Dadurch entsteht ein gutes Mischungsverhältnis zwischen alten und neuen Nummern und es ist für mich sehr spannend, weil sich so  die Gestalt der neuen CD erstlangsam herauskristallisiert und ich erst bei Beendigung der Aufnahmen das wirkliche Endergebnis erfahre.

Wie auch immer. Die Aufnahmen gestalteten sich sehr schwierig, ich hatte unerwartete Probleme mit den Treibern und mit der übrigen Software und so verschob ich den angestrebten Fertigstellungstermin Weihnachten 2009 um ein Jahr und widmete mich der Gestaltung meiner Homepage. 2010 nahm ich die Aufnahmen wieder auf und nachdem die Aufnahmen endlich im November 2010 abgeschlossen waren,  verabschiedete sich die Festplatte meines Computers, mit dem ich meinen SCSI-CD-Brenner betrieben habe und ich verlor meine Möglichkeit das Booklet drucken zu lassen. Ich nütze in der Folge die Zeit die CD Abmischung mehr ais 20 mal zu überarbeiten und verfeinerte das Art-Design für das Booklet. Letztlich ließen sich jedoch alle Probleme lösen, und ich konnte die CD endlich fertig stellen und entsprechend vervielfältigen aber es kostete mich irgend wie enorm viel Kraft.

Zwischenzeitlich zweifelte ich, ob es denn wirklich Sinn macht, so viel Zeit in meine Musik zu investieren. Die Musik ist schließlich nicht mein Beruf und außerdem sind die Möglichkeiten beim "Home-Recording" begrenzt. Meine Musik würde nie so klingen, wie ich sie in meinem  Kopf höre. Selbst wenn ich die Musik in einem professionellen Studio produzieren könnte, würde sie nicht so klingen, weil meine Fähigkeiten als Musiker begrenzt sind. Ich bin kein wirklich guter Sänger und ich sollte auch besser Keyboard und Gitarre spielen können. Ich könnte natürlich meine Musik von Profis spielen lassen und die Musik in einem richtigen Tonstudio aufnehmen lassen aber das würde sehr viel Geld kosten. Es würde sich dann auch die Frage stellen, ob dieser Aufwand gerechtfertigt wäre und ob meine Musik überhaupt jemand hören will.

Gott sei Dank gibt es Leute, die meine Musik gerne hören, ohne dass sie dazu von mir gezwungen werden. Außerdem glaube ich, dass ich meine Talente nützen sollte.  Ich habe die Gabe bekommen Musik in meinem Gehirn  zu erschaffen und es wäre eine Vergeudung, diese Melodien, die in meinem Kopf herum schwirren nicht fest zu halten und sie wieder verschwinden zu lassen. Und wenn es noch dazu Leute gibt, denen meine Musik gefällt, so sollte ich sie auch einem größeren Publikum zugängig machen.  Das ist jedenfalls ein Grund dafür, warum ich eine Homepage betreibe und ich glaube es macht auch Sinn, andere Menschen an meiner Musik teilhaben zu lassen, selbst wenn sie nicht so perfekt ist, wie sie sein könnte.

Jetzt habe ich also fast 3 Jahre an dieser CD gearbeitet und letztlich bin ich der Meinung, dass sie mir gut gelungen ist. Ich habe bisher immer den Level in der Aufnahmetechnik bei jeder CD höher geschraubt, und ich glaube ich habe mich auch dieses mal  neuerlich verbessern können. Ich denke, dass das die bisher besten Aufnahmen sind, die ich je gemacht habe und auch die Abmischung ist mir gut gelungen. Trotzdem ist sie nicht perfekt, aber es ist meine eigenen Arbeit und es steckt mein ganzes Herz und meine Seele darin.

Natürlich ist so eine CD-Produktion nur möglich durch gute Freunde, die einem immer wieder ermutigen und dafür gebührt ihnen der entsprechende Dank. So möchte ich zuerst einmal Monika G. für den Titel "Blue Sheep" danken, Julia dafür, dass sie mich immer dazu motiviert mehr Klavier zu spielen und auch dafür, dass sie mir zusammen mit Ihrer Schwester Lilli eine unvergessliche Unterstützung beim "Casting der Wale" war, Jacqui für die Hilfe bei der Übersetzung des Einleitungstextes im Booklet und Karin, Lydia, Gabi, Esther und Carmen  einfach dafür ,dass sie wirklich gute Freunde sind. Ich möchte auch Karin, Edith, Sabine, Brigitte und Catrin dafür danken, dass sie mich zu dieser Musik inspiriert haben. Nicht zuletzt möchte Kareena danken. Du bist mehr als nur eine Inspiration, du bist ein Grund zu sein. 

So möchte ich dieses Album all jenen widmen, die bis jetzt noch nicht die Liebe ihres Lebens gefunden haben, und ich wünsche allen, dass ihre innersten Träume wahr werden.